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Interview mit dem deutschen Skateprofi Jürgen Horrwarth - Teil 1/2

Exklusiv Interview: Jürgen Horwarth zählt zu einer der besten Skatern in der europäischen Halfpipe-Szene.
Boarder-zone: Wie geht es Dir heute?
 
Jürgen Horrwarth: Hallo, mir geht's gut heute! Bin gerade in Oslo und hier ist es leider etwas kalt und regnerisch...

Boarder-zone: Du zählst zu den Top-Fahren der europäischen Halfpipe-Szene. Wie fühlt man sich dabei?
 
Jürgen Horrwarth: Hmm, naja, wie soll ich sagen...ich fühle mich toll damit, eine bestimmte Sache gut zu können und dann das ganze auch nicht aus den Augen zu verlieren. 

Ich bilde mir aber mit Sicherheit nichts darauf ein, denn es kann jederzeit auch ganz anders kommen. 

Boarder-zone: Was bedeutet Dir der Skateboardsport?
 
Jürgen Horrwarth: Der Skateboardsport ist für mich mit das Wichtigste in meinem Leben, ganz einfach, weil ich so viel Zeit und Energie dafür aufgebracht habe. 
Es ist meine Grösste Leidenschaft neben der Musik im Moment und es bedeutet meinen Lifestyle.

Ich werde auch in Zukunft dem Sport in irgendeiner Form erhalten bleiben, hoffe ich.

Boarder-zone: Wie sieht Deine Vorbereitung aus?
 
Jürgen Horrwarth: Die ist überwiegend mental. Man muss eine gewisse Stärke dort aufweisen, die aber natürlich Fitness und Training voraussetzt. 

Man kann sich nicht gut fühlen und vorbereitet, wenn man seine Tricks und Lines nicht parat hat. Danacht zählt nur noch die mentale Stärke und Ausgeglichenheit.

Boarder-zone: Was für Ziele hast Du?
 
Jürgen Horrwarth: Au weiha! Ne ganze Menge Ziele! Aber für skateboarding denke ich, ist mein Ziel, es so lange wie möglich auskosten zu können, ohne dabei zu viele Schmerzen zu haben später. Ausserdem will ich in den nächsten 2 Jahren oder mehr die DewTour in Amerika rocken. Here I come!

Boarder-zone:e: Was sind die Sonnen- und Schattenseiten als Skateboardprofi?
 
Jürgen Horrwarth:

Sonne: 
sonniger Lifestyle, viel reisen, viele Bekanntschaften aller Art.
Skaten auskosten, besser werden.
Kontakte knüpfen in der Szene und "hinter den Kulissen".
Ganz oft mit guten Leuten zusammen skaten zu können.
Eine Art grosse Familie auf der ganzen Welt zu haben.

Schatten: 
kaum Ruhepausen, Verletzungen, Stress mit allen anderen Dingen im Büro, da kaum Zeit für Anderes.
Wenig Zeit, um wichtige Freundschaften und Kontakte zu pflegen.
Oft schlechtes Essen, schlimme Betten.
Dauernd unter anderen Umständen skaten zu "müssen".